Pornografie schadet Beziehungen

Pornografie schadet Beziehungen2018-12-06T12:33:04+00:00

Streben nach Glück

Der Mensch strebt nach einem guten Leben, nach guten Beziehungen und in partnerschaftlichen Beziehungen auch nach erfüllender Sexualität. Dieser Wunsch beeinflusst unser Verhalten, unsere Einstellungen und Emotionen. Genau in diesen Bereichen setzt die Pornografie an. Sie beeinflusst, wie wir uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Beziehungen sehen und einordnen.

Der Blick für das Gegenüber geht verloren

Bezüglich der Pornografie ist es verständlich, dass besonders bei jugendlichen Pornografiekonsumierenden ein Vergleich im Bereich der Sexualität und den damit zusammenhängenden Aspekten (Potenz, Aussehen, Verfügbarkeit usw.) geschieht, da sie sich im Prozess befinden, in dem sie ihr Selbstbild formen und festigen. Dass der Vergleich mit bearbeiteten Pornodarstellungen eine Unzufriedenheit mit sich selbst bewirken kann, ist verständlich. Aber auch bei Erwachsenen: Nicht nur die Zufriedenheit mit sich selbst, sondern auch die Zufriedenheit mit dem Partner oder der Partnerin sinkt, je intensiver der Pornografiekonsum ist. Diese wachsende Unzufriedenheit gegenüber dem Partner oder der Partnerin betrifft das Aussehen, die sexuelle Leistung, sowie die generelle Zuneigung oder Anziehungskraft, denn die Partner oder Partnerinnen können mit den unrealen Pornodarstellungen nicht mithalten. Pornografie lebt davon, dass es immer wieder etwas neues bieten kann. Deine Frau oder dein Mann kann dies nicht. Dies führt vermehrt auch bei jungen Männern zu Erektionsstörungen wodurch reale sexuelle Begegnungen erschwert werden.

Überforderung für Beziehungen

Pornographie kann nie zur Bereicherung einer Beziehung dienen. Im Gegenteil: Sie überfordert jede Beziehung, denn sie bringt etwas Fremdes herein, und fördert völlig unrealistische Erwartungen. Zudem fehlt es beim Pornokonsum an Exklusivität in der Beziehung. Man hat konstant vor Augen, dass man ersetzbar ist. Ein gutes Leben hängt jedoch gemäss Robert Waldinger (Harvard Study of Adult Development) von gelingenden Beziehungen ab. Sein Fazit ist simpel: „Simply put, good relationships keep us happy and healthy.“ Pornografie wirkt dem entgegen.

Warum pornofrei?
Pornosucht